Luftunterstützung
Seit einiger Zeit können wir die Arbeit unserer Suchhunde mit dem Einsatz einer Drohne unterstützen. Ein Drohneneinsatz kann nie die Arbeit unserer Hunde ersetzen - aber er kann ergänzen, entlasten und einen Beitrag zur Sicherheit leisten. Und das zusätzliche Einsatzmittel gibt uns weitere Möglichkeiten bei der Suche nach vermissten Personen.
Die Drohne kommt dann zum Einsatz, wenn wir ein risikoreiches Gelände aus Sicherheitsgründen vorweg erkunden müssen (z.B. entlang von Felskanten oder Abhängen) oder wenn uns die Hunde an bestimmte Punkte führen, wo eine Weiterführung bzw. Überbrückung der Suche aus der Luft effizienter oder schonender ist (z.B. bei hochstehender Frucht auf Feldern oder über weitläufige, abgesperrte Gelände wie Kiesgruben und dergleichen). Und natürlich immer, wenn es sich aufgrund der Situation anderweitig als sinnvoll erweist.
Das professionelle Fluggerät, wie es auch im Bevölkerungsschutz, bei Polizeien und bei Feuerwehren verwendet wird, verfügt über normale optische, thermografische (Wärmebild) und restlichtverstärkte Bildgebung. Das ermöglicht die Arbeit auch in der Dämmerung oder bei Nacht und erlaubt die Erkennung von Menschen anhand ihrer Wärmesignaturen, auch wenn sie mit blossem Auge nicht sichtbar wären.
Selbstverständlich werden bei unseren Drohneneinsätzen die luftfahrtrechtlichen Vorschriften, bestehende Flugverbote sowie die Vorschriften zum Daten-, Privatsphären- und Persönlichkeitsschutz eingehalten. Dafür garantiert die Ausbildung des Drohnenpiloten.